.

Suchen/Buchen

Anreise:
Tag Monat Jahr
Nächte Zimmer Personen
  Zimmer Ferienwohnung
  Nur buchbare suchen
© feratel media technologies GmbH


.


Aktuell :

Zelten am See

7. - 9. Juli

siehe Veranstaltungen !

 

 

Die Köhner Woche

Die Köhner Woche

Wilhelm Wulf schrieb 1987 zum Ursprung der “Köhner Woche“: Ein Höhepunkt im Leben unserer Gemeinde ist unser Sommerfest. Wie ist es nun zu der sogennanten “Köhner Woche" gekommen?
Pülsen und Köhn waren vor dem letzten Weltkrieg ausschließlich Bauern- und Handwerkerdörfer. Die erste Gastwirtschaft auf dem"Wormbarg" (heute Ecke Schulstraße/Hauptstraße), ehemals eine Mehrfamilienkate für Hofarbeiter, eröffnete Hans Jürgens erst im Jahre 1954.
Da die Pülsener und Köhner auch gerne mal vergnügt waren und tanzten, feierte man die Feste (Vogelschießen u. Feuerwehrfest) in der Gastwirtschaft in Schwartbuck.
Das erste Zelt auf dem Schulplatz, nur für das Kinderfest, erwähnt die Schulchronik im Juli 1935. Im Juli 1936 schreibt der damalige Lehrer Paul Haß: „Das Zelt auf dem Schulhof blieb stehen, und am Sonnabend, den 11. Juli, veranstaltete der Löschzug Köhn der Freiw. Feuerwehr einen Kameradschaftsabend. Einwohner unseres Dorfes und Freunde waren vergnügt und blieben bis zum hellen Morgen vereint."
Dieses müsste der Ursprung der Köhner-Woche sein.

Nach dem schrecklichen Krieg ging es weiter mit „Danz op de Deel" auf den Höfen Wunder, Petersen, Wulf. Im Sommer 1949 leistete man sich wieder ein Zelt für das Feuerwehr- und Kinderfest, verteilt auf zwei Sonnabende. Die Feuerwehr konnte in dem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern.

Die Bezeichnung „Köhner Woche" für die drei Veranstaltungen: Kinderfest, Ringreiten, Feuerwehr, von einem Freitag bis zum nächsten Sonnabend finden wir erstmals 1952. In der Feuerwehrchronik steht eine treffende Bezeichnung für das Festzelt: Halle an der Mühlenau.

Ein viertes Fest, den Tag der Jäger, erwähnt der Lehrer Karl Wilke im Juli 1953.
Er schreibt: „Im Rahmen der Köhner-Woche fand am Mittwoch der Tag der Jäger statt. Vom herrlichen Wetter begleitet, marschierten am Nachmittag etwa 30 Jäger zu den Schießständen, die auf einer Koppel nahe dem Dorfe eingerichtet waren. Nach Abgabe mehrerer Probeschüsse begann der Wettkampf im Tontaubenschießen, der alle Beteiligten und eine Unmenge von Zuschauern in große Spannung versetzte."
Ein paar Zeilen weiter hieß es dann: „Anschließend vergnügten sich Jäger und Dorfgemeinschaft bei fröhlichem Tanz."
Das Dorf wandelte sich, mangels Pferden konnte kein Tag der Reiter mehr stattfinden.
Auf dem Höhepunkt der Köhner-Woche, in den Jahren 1960 - 1970, gab es freitags Eröffnung mit Kinderwettspielen und Eröffnungstanz, Sonnabend Umzug der Kinder, Kaffeetafel und Kindertanz und abends Tanz für Erwachsene. Am Mittwoch folgte dann der Tag der Jäger, Sonnabend Feuerwehrfest und am Sonntag Schützenfest. Wer wollte, konnte an 5 Abenden tanzen und manch einer hatte die ganze Woche einen kleinen Schwips.
Der starken und zunehmenden Konkurrenz in den umliegenden Dörfern musste auch die Köhner-Woche ihren Tribut zahlen; sie lässt sich seit mehreren Jahren nur noch an einem Wochenende ausrichten. “