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Die Konzeption

Inhaltsverzeichnis

 

1.            Rahmenbedingungen

1.1         Lage und Ausstattung

1.2      Öffnungszeiten, Ferien und Fortbildungszeiten

1.3      Personal und Teamarbeit

 

2.            Unsere pädagogischen Ziele

2.1     Bildungsleitlinien

2.2     Situationsorientierter Ansatz

 

3.            Unsere pädagogische Arbeit

3.1         Die Kinder im Jahres- bzw. Wochenverlauf

3.2         Partizipation

3.3         Kinder von 1 bis 3 Jahren

3.4         Vorbereitung auf die Schule u. Zusammenarbeit mit der Schule

3.5         Beobachtung und Dokumentation

3.6         Zusammenarbeit mit Eltern

3.7         Kindergartenbeirat

3.8         Zusammenarbeit mit Fachkräften

3.9         Kooperation mit Tagesmüttern

3.10      Das Wohl der Kinder

 

4.            Qualitätsentwicklung

 

Anhang: Das Berliner Eingewöhnungsmodell

 

 

 

1.            Rahmenbedingungen

 

Der Gemeindekindergarten „Peter Pan“ ist eine Einrichtung in Trägerschaft der Gemeinde Köhn. Der Kindergarten steht vorrangig für Kinder zur Verfügung, die in Köhn mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. In der Konzeption wird die pädagogische Ausrichtung mit den Schwerpunkten der Arbeit im Kindergarten unserer Gemeinde erläutert und für die Eltern und alle Interessierten transparent dargelegt. Es wird aufgezeigt, was im Kindergarten geleistet wird, um Ihr Kind für die Schule und sein späteres Leben vorzubereiten.

 

Dem Gemeinderat ist es wichtig, die Kindergartenarbeit in diesem Sinne zu fördern und weiterzuentwickeln. Dazu dient diese Kindergartenkonzeption.

 

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1.1      Lage und Ausstattung

 

Unser Kindergarten liegt im Ortskern der Gemeinde Köhn. Es besteht die Möglichkeit, den nahe gelegenen Wald sowie die Badestelle in Pülsen zu nutzen.

 

Das Bürgerhaus, ca. 10 Gehminuten entfernt, bietet im Saal Raum für angeleitete bewegungsreiche Angebote und/oder bewegungsreiches Freispiel.

 

Auf unserem großzügigen Außengelände gibt es eine  Sandkiste, ein Weidentippi, ein Gemüsehochbeet sowie einen Schuppen mit Sandspielsachen, Rollern und Fahrzeugen.

Angrenzend an den Kindergarten befindet sich ein Sport- und Spielplatz, der oft zum Spielen und für den Bewegungstag genutzt wird.

 

In unserer Einrichtung gibt es eine altersgemischte Gruppe, welche 20 Plätze für Kinder zwischen 1 und 6 Jahren bietet, wo bei die 1- 3jährigen Kinder jeweils zwei Plätze besetzen.

 

Die Kindergartengruppe soll im Regelfall aus 10 Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren und 5 Kinder unter 3 Jahren bestehen.

 

Zur Einrichtung gehören zwei ineinander übergehende Räume (ein Bewegungs- sowie ein Gruppenraum), ein Waschraum, ein Wickelraum und ein Büro, welches auch für Kleingruppenarbeiten genutzt werden kann. Der Bewegungsraum wird auch für das Freispiel, den Morgenkreis und den Bewegungstag genutzt. Den Gruppenraum für das Freispiel, diversen Angeboten und für Mahlzeiten, kann man mit Hilfe von einer großen Schiebetür voneinander abtrennen. Im Flur steht den Kindern zusätzlich ein Spielbereich oder Freiraum für Rollenspiele zur Verfügung.

 

Die Spielsachen der Bauecke und des Bewegungsraumes, Gesellschaftsspiele und Bücher werden in regelmäßigen Abständen ausgetauscht, so dass immer wieder neue Spielideen und Spielmöglichkeiten entstehen können.

 

In dieser familienähnlichen Situation lernen die Kinder einen rücksichtsvollen und sozialen Umgang miteinander.

 

1.2      Öffnungszeiten, Ferien und Fortbildungszeiten

 

Unser Kindergarten ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr (Kernzeit) und zusätzlich in der Frühbetreuung von 7:00 bis 08:00 Uhr sowie in der Mittagsbetreuung von 12:00 bis 14:00 Uhr geöffnet.

 

Für die Früh- und Mittagsbetreuung entstehen zusätzliche Kosten. Es besteht die Möglichkeit, monatlich die Betreuungszeiten zu ändern.

Mit Ausnahme der Eingewöhnungszeit der neuen Kinder legen wir Wert darauf, dass die Kinder bis spätestens 8:30 Uhr in den Kindergarten gebracht werden, damit wir mit unserem Tagesablauf beginnen können. Daher sollten die Kinder auch bis 8:30 Uhr entschuldigt werden, falls die Kinder krank sein sollten oder auch einfach mal einen freien Tag haben möchten.

Der Besuch des Kindergartens ist freiwillig. Die pädagogische Arbeit ist jedoch so angelegt, dass sie einen regelmäßigen Besuch des Kindes erfordert. Auch die Kinder selbst brauchen ein Mindestmaß an Regelmäßigkeit, um in der Gruppe zu bestehen und Freundschaften zu schließen und zu pflegen.

 

Frühestens um 11:45 Uhr können die Kinder abgeholt werden. Bis zum Ende der Anmeldezeit sollte möglichst ein kurzes Tür- und Angelgespräch mit einer Erzieherin sowie das Abholen erfolgt sein.  Natürlich sind durch Absprachen auch Ausnahmen möglich. Pro angefangene halbe Stunde entsteht für die Eltern ein Unkostenbeitrag

von 1€.

 

Die Einrichtung ist grundsätzlich in der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.

Der Termin für die einwöchigen Osterferien, für die dreiwöchigen Sommerferien und weitere Schließungstage und Fortbildungszeiten werden den Eltern frühzeitig bekannt gegeben.

 

 

1.3      Personal und Teamarbeit

 

Unser Team besteht aus zwei fest angestellten Mitarbeiterinnen, die eng zusammen arbeiten. Das sind eine Erzieherin (35 Std.), die gleichzeitig als Leitung des Kindergartens fungiert und eine zweite Erzieherin (35 Std.) als Miterzieherin.

In Krankheits- und Urlaubszeiten wird die jeweilige Erzieherin von einer ausgebildeten Tagesmutter vertreten, die sich mit ihren Erfahrungen ins Team einbringt.

 

Zwischen den Erzieherinnen erfolgt eine tägliche Reflexion über einzelne Kinder, bedeutsame Situationen mit Kindern, Eltern und Fachkräften, aber auch über den Umgang untereinander und die eigene Arbeit.

Die Erzieherinnen, die sich durch ihre Persönlichkeiten, individuellen Erfahrungen und unterschiedlichen Fortbildungen sehr gut ergänzen, legen viel Wert auf die eigene Entwicklung jedes einzelnen Kindes, haben aber die Entwicklung stets im Blick und sprechen zum gegebenen Zeitpunkt über mögliche Förderungsmöglichkeiten und deren Umsetzung. Den Eltern wird dabei offen gegenübergetreten und sie werden in diese Arbeit mit einbezogen.

 

Projekte und deren Inhalte werden von den Mitarbeiterinnen  gemeinsam
geplant, durchgeführt und reflektiert.

 

 

Es wird angestrebt, dass das Personal regelmäßig an Fortbildungen teilnimmt und dadurch den Kindergarten mit neuem Wissen und Ideen bereichert.

Bei Bedarf wird eine Fachberatung hinzugezogen.

 

Wir ermöglichen es Schülerinnen und Schülern, in unserer Einrichtung ein berufsorientiertes Praktikum durchzuführen. Weiterhin unterstützen wir Praktikantinnen und Praktikanten aus verschiedenen sozialpädagogischen Bereichen in ihrer praxisorientierten Ausbildungszeit.

 

 

2.             Unsere pädagogischen Ziele

 

2.1       Bildungsleitlinien

 

In unserer pädagogischen Arbeit beachten wir die Leitlinien des Landes Schleswig-Holstein zum Bildungsauftrag für Kindertagesstätten.

 

Folgende Bildungsbereiche sind in unserer pädagogischen Arbeit abgedeckt:

- Musisch-ästhetische Bildung und Medien

- Körper, Gesundheit und Bewegung

- Sprache (n), Zeichen / Schrift und Kommunikation

- Mathe, Naturwissenschaft und Technik

- Kultur, Gesellschaft und Politik

- Ethik, Religion und Philosophie.

 

In Anlehnung an das Kindertagesstättengesetz Schleswig-Holstein werden vier Kompetenzbereiche zur Unterstützung der Entwicklung bei Kindern in Kindertageseinrichtungen unterschieden.

Hierzu ein Auszug aus: Linien zum Bildungsauftrag von Kindertageseinrichtungen: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, September 2004:

 

Selbstkompetenz

 

Selbstkompetenz (auch Personal- oder Ich-Kompetenz genannt) umfasst verschiedene Schlüsselqualifikationen im Umgang mit sich selbst wie die Fähigkeit zu selbständigem Fühlen, Denken, Werten und Handeln.

 

Selbstkompetenz entwickelt sich,

-     wenn Kinder die Erfahrung machen, dass sich bedeutsame andere ihnen liebevoll und verlässlich zuwenden bzw. feinfühlig mit ihnen umgehen

-    wenn sie die Erfahrung machen, als eigenständige Persönlichkeiten geachtet und an Entscheidungen angemessen beteiligt zu werden

-     wenn es ihnen ermöglicht wird, Kompetenzerfahrungen zu machen, sie weder über- noch unterfordert werden

 

Selbstkompetenz wächst durch die Zunahme von Sozial- und Sachkompetenz; Sozial- und Sachkompetenz setzen zugleich Selbstkompetenz voraus.

 

Pädagogische Fachkräfte können die Entwicklung von Selbstkompetenz und damit auch von Resilienz (psychische Widerstandskraft; Fähigkeit, belastende Situationen zu bewältigen) fördern, indem sie das Kind dabei unterstützen,

 

-    sich durch gelungene Interaktionserfahrungen als liebenswert zu erfahren

-    sich selbst zu schätzen und ein positives Selbstbild zu entwickeln

-    die Überzeugung zu entwickeln, etwas bewirken zu können (Selbstwirksam-keitsüberzeugung)

-    sich als kompetent zu erfahren und Freude daran zu haben, sich für das  Erreichen eines Ziels anzustrengen (Selbstbewusstsein und Leistungsbereitschaft)

-    über Zusammenhänge nachzudenken und sie zu ordnen (Denkfähigkeit)

-    von verschiedenen Möglichkeiten eine auswählen zu können (Entscheidungsfähigkeit)

-    sich eine eigene Meinung zu bilden und eigene Rechte zu beanspruchen

-    neugierig und offen für Neues zu sein

-     die eigenen Gefühle wahrzunehmen und mit ihnen umgehen zu können (Emotionsregulation)

-    sich in andere Menschen einfühlen und sich selbst behaupten zu können

 

Sozialkompetenz

 

Sozialkompetenz ermöglicht es dem Kind, das soziale Zusammenleben mit zu gestalten. Dazu gehört die Fähigkeit, eigene Bedürfnisse und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen und miteinander in Beziehung zu setzen, sowie die Fähigkeit zur Partizipation und Verantwortungsübernahme. Sozialkompetenz erwerben Kinder u. a. in der Auseinandersetzung mit folgenden Fragen: Was will ich und was wollen die anderen? Wie fühle ich und wie fühlen die anderen? Wie können wir unsere Angelegenheiten gemeinsam gestalten? Wer ist wofür verantwortlich und wofür bin ich verantwortlich? Wie können wir Konflikte lösen?

 

Sozialkompetenz kann sich nur in der Gemeinschaft entwickeln. Dafür ist die Kindertageseinrichtung ein geeigneter Ort. Im Zusammenleben und im gemeinsamen Spiel bewältigen die Kinder gemeinsam Aufgaben, lernen sich andere einzufühlen, mit anderen zu kooperieren, sich gegenseitig zu helfen, Verantwortung für eine gemeinsame Sache zu übernehmen, konstruktiv Kritik zu üben oder auf Argumente anderer Kinder einzugehen. Soziale Kompetenz umfasst kommunikative und ethische Aspekte, denn es geht nicht nur um Zusammenarbeit, sondern auch um die Bereitschaft und Fähigkeit, sich mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten und mit unterschiedlichen Lebensgeschichten auseinander zu setzen.

 

Pädagogische Fachkräfte können die Entwicklung von Sozialkompetenz fördern, indem sie das Kind u. a. darin unterstützen,

 

-    eigene Wünsche und Interessen auszudrücken und anderen zuzuhören                                                                                    (Kommunikationsfähigkeit)

-    anderen Menschen achtungsvoll und ehrlich zu begegnen (Achtung)

-    Differenzen auszuhalten (Toleranz)

-    sich für andere einzusetzen, anderen zu helfen und sich helfen zu lassen (Solidarität)

-    Verantwortung zu übernehmen (Verantwortungsübernahme)

-    Bindungen und Freundschaften einzugehen (Beziehungsfähigkeit)

-    sich in andere Menschen einzufühlen (Empathie)

-    mit anderen zusammenzuarbeiten (Kooperationsfähigkeit)

-    Regeln aufzustellen und sich an Regeln zu halten (Fähigkeit zum Umgang   mit Regeln)

-    Konflikte auszuhalten und zu lösen (Konfliktfähigkeit)

-    positive wie negative Kritik zu üben und auszuhalten (Kritikfähigkeit)

 

 

Sachkompetenz

 

Sach- und Fachkompetenz beinhaltet die Fertigkeiten und Kenntnisse von Kindern, ihr Können und ihr Wissen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Sprache(n) zu beherrschen. Kinder setzen sich mit den Erscheinungen der Welt auseinander und stellen Fragen an die Welt: Woher kommen die Wolken? Warum knurrt mein Bauch? Wie kommen die Worte durchs Telefon? Wie ist es, wenn man tot ist? Wieso-weshalb-warum-Fragen beschäftigen gerade drei- bis sechsjährige Kinder ausgiebig und sind Anlässe für Spiele, Experimente oder schöpferische Tätigkeiten, So erweitern sie ihr Weltwissen und erproben ihre motorischen oder kognitiven Fertigkeiten. Begeistert entwickeln Kinder Expertenschaft (für Spinnen, Dinosaurier, Knoten, den Werkraum etc.) und geben ihr Wissen und Können gerne weiter.

 

Kindertageseinrichtungen geben Kindern vielfältige Anregungen zur Beschäftigung mit Sachthemen in allen Bildungsbereichen. Sie bieten Kindern die Chance, auch Themen zu begegnen, die ihnen unter Umständen in ihren familiären Zusammenhängen nur schwer zugänglich sind.

 

Pädagogische Fachkräfte können die Entwicklung von Sachkompetenz fördern, indem sie das Kind u. a. darin unterstützen,

-    Deutsch als Erst- oder Zweitsprache zu beherrschen und andere Sprachen kennen zu lernen (Sprachkompetenz)

-    sich mit verschiedenen Sachthemen auseinander zu setzen und sich neuen Themen zuzuwenden (Allgemeinwissen)

-    Experten für immer neue Themen zu werden und ihre Expertenschaft auch anderen mitzuteilen (Fachwissen)

 

Lernmethodische Kompetenz

 

Lernmethodische Kompetenz aufzubauen bedeutet für Kinder, das Lernen zu lernen und sich die eigenen Lern- und Bildungsprozesse bewusst zu machen. Die eigene Veränderung wahrzunehmen, ist für Kinder immer faszinierend. Sie vergleichen ihre Fotos und stellen fest, wie sie gewachsen sind. Sie weisen mit Stolz darauf hin, dass sie etwas gelernt haben (auf die Toilette gehen, bis 10 zählen. Rollerfahren etc.). Indem sie über diese Veränderungen und ihren aktiven Beitrag dazu nachdenken, finden sie eigene Antworten auf die Fragen: Was mache ich, wenn ich etwas nicht weiß oder kann? Wie lerne ich?

 

Lernmethodische Kompetenzen entwickeln Kinder nachhaltig nur dann, wenn sie fragend entdecken und eigene Antworten suchen. Dazu brauchen Sie Erwachsene, die individuelle Lernwege akzeptieren und nicht vorschnell mit Lösungen bei der Hand sind. Erst die Reflexion darüber, wie sie sich verändert haben und wie sie bestimmte Fertigkeiten und Kenntnisse (zum Beispiel Sachkompetenz) erworben haben, führt dazu, dass Kinder sich ihrer Lernmethodischen Kompetenz bewusst werden und sie anschließend gezielt nutzen können. In diesem Zusammenhang sind die Dokumentationen der Bildungsprozesse hilfreich, wenn sie den Kindern zugänglich sind, mit ihnen gemeinsam reflektiert und gemeinsam angefertigt werden.

 

Pädagogische Fachkräfte können die Entwicklung von Lernmethodischer Kompetenz fördern, indem sie das Kind u.a. darin unterstützen,

-     zu beachten, Fragen zu entwickeln und sich eigene Aufgaben zu stellen (Neugier)

 

 

-    Antworten zu suchen und eigene Lösungswege zu erproben (Forschergeist)

-    sich selbständig Sachwissen anzueignen, zu überprüfen und weiterzuentwickeln (Wissenserweiterung)

-    gezielt Hilfsmitte! oder Unterstützung zu nutzen (Ressourcennutzung)

-    über den eigenen Bildungsprozess nachzudenken und sich mit anderen darüber auszutauschen (Reflexionsfähigkeit).

 

2.2   Situationsorientierter Ansatz

 

In unserer Einrichtung arbeiten wir in Anlehnung an dem situationsorientierten Ansatz. Dieser Ansatz orientiert sich an den Bedürfnissen und der Lebenssituation des Kindes. Das Kind steht also im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit. Die Kinder erlernen dadurch, die schon vorweg beschriebenen Kompetenzen (Lernmethodische Kompetenz). Die pädagogischen Fachkräfte sollen den Entwicklungsbedürfnissen der einzelnen Kinder gerecht werden. Sie greifen Impulse der Kinder auf, um so die Entwicklung der Kinder zu fördern.

Durch Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte werden Situationen abgeleitet, die für die meisten Kinder relevant sind. Mit diesem Hintergrund entstehen neue Projekte für die ganze Gruppe.

 

Da im Kindergarten ohne Lehrpläne gearbeitet wird, wird jedem Kind die Möglichkeit gegeben, sich in seinem eigenen Lerntempo zu entwickeln. Die pädagogischen Fachkräfte geben den Kindern die Möglichkeit an Entscheidungen teilzuhaben und mitzubestimmen, wodurch die Kinder ihre Kompetenzen erweitern und stärken.

 

 

3.             Unsere pädagogische Arbeit

 

3.1       Die Kinder im Jahres- bzw. Wochenverlauf

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Wir erleben in unserer Arbeit, dass die Kinder in der heutigen Gesellschaft einer extremen Reizüberflutung ausgesetzt sind. Diese Reize reichen von diversen elektronischen Spielsachen, wie Polizeiautos, sprechende Puppen, Game Boys, Lerncomputer, über  die Fülle im Fernsehprogramm  und an Geschenken zu Geburtstagen, Weihnachten, Ostern, Nikolaus, bis hin zu mehreren Nachmittags-angeboten, wie Turnen, Reiten, Schwimmen, Spielverabredungen während der Woche. Dabei fehlt es oftmals den Kindern an Struktur und Grenzsetzung seitens der Eltern sowie genügend Freiraum, um sich selbst entfalten und entwickeln zu können.

Die Kinder bringen von Geburt an grundlegende Kompetenzen, sowie ein reichhaltiges                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

Lern- und Entwicklungspotential mit.

Jedes Kind ist ein Individuum und benötigt Raum und Zeit sich individuell entwickeln zu können, aber es verlangt auch von uns die richtige Beobachtung und Unterstützung, durch die alters- und entwicklungsentsprechende Lernreize geschaffen werden, wodurch wir die Kinder fordern und fördern können, aber nicht überfordern dürfen.

Mit unserer wertschätzenden Art, Respekt und Toleranz den Kindern gegenüber, sowie Nähe und Zuwendung, aber auch klaren Grenzen, geben wir den Kindern Sicherheit, einen Rahmen, um sich individuell entwickeln zu können.

Eine Struktur und Rituale im Wochen- bzw. Jahresverlauf runden das Ganze ab.

 

Rituale haben eine ganz große Bedeutung im Kindergartenalltag. Die
Kinder orientieren sich an bestimmten Aktionen im Alltag. Rituale fördern

das Gefühl einer Zugehörigkeit und geben den Kindern Struktur. Daher legen die Erzieherinnen auch Wert darauf, morgens um 8:30 Uhr mit dem ersten Ritual, dem

Morgenkreis, beginnen zu können. Zu dem strukturierten Wochenplan, der aber auch Raum und Zeit für individuelle Gestaltung lässt, gehören:

 

·                          Guten-Morgen-Lied

·                          Tischspruch vor dem gemeinsamen Frühstück und dem Mittagessen

·                          Zähneputzen

·                          Bewegungs- und Naturtag

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Im hohen Maße strukturieren auch wiederkehrende Rituale im Jahresverlauf den Alltag der Kinder wie:

 

·               Kindergeburtstage (Ein Kindergeburtstag hat Priorität im Kindergartenalltag. Sollte der Geburtstag auf das Wochenende fallen, wird er nachgefeiert. Außerdem würde der Bewegungs- oder Naturtag für die Feier ausfallen.)

·                                                    Faschingsfeier mit Verkleiden und besonderem Frühstück

·                                                    Sommerfest mit den Kindergartenfamilien

·                                                    Schlafnacht für die Schulkinder sowie Abschied der Schulkinder

·                                                    Laterne basteln; Laterne laufen oder Lichterfest mit den Kindergartenfamilien

·                                                     Adventszeit wird durch einen Aktivitätenadventskalender begleitet

·                                                    Weihnachtsfeier mit den Kindergartenfamilien

·                                                     Lieder und Aktivitäten zu den Jahreszeiten

 

 

Ein normaler Tag im Kindergarten könnte so aussehen:

 

Von

07:00 bis 08:30 Uhr               Eintreffen aller Kinder; Freispiel

 

08:30 Uhr                   Morgenkreis (Lieder, Fingerspiele, Bücher &<s> </s>Spielsachen vorstellen, Kreisspiele, Geburtstagsfeier)

 

09:00 Uhr                     Freispiel; Angebote zu den Projekten wie basteln, malen,          experimentieren

 

ab 09:30 Uhr                           Gemeinsames Frühstück; Zähneputzen;

Aufgaben erledigen (Zahnpasta verteilen; Spülmaschine einräumen; Tische abwischen und abtrocknen; Getränke abräumen

 

ab 10:15 Uhr                Angebote zu den Projekten; Bilderbuchbetrachtung und Vorlesen; Freispiel;

                                      Draußenangebote wie Sandkiste, Fahrzeuge, Spielplatz, ...

 

ab 11:45 Uhr                           werden die ersten Kinder von ihren Eltern abgeholt

 

ca. 12:15 Uhr               Die Kinder haben die Möglichkeit, ihr mitgebrachtes Mittagessen zu essen

 

Wir wünschen uns ein gesundes abwechslungsreiches Frühstück (Obst, Gemüse, Vollkornbrot, Käse, Aufschnitt etc.) und Mittagessen (von den Eltern gekocht, wir wärmen es auf). Auf Joghurt und Joghurtdrinks möchten wir beim Frühstück  verzichten. Zum Mittagessen darf es mal gereicht werden.

Die Getränke stellen wir im Kindergarten bereit. Täglich gibt es Wasser und Selter. Im Wechsel wird Milch, Saftschorle oder Tee angeboten.

 

Am Bewegungstag haben wir die Möglichkeit im Saal des Bürgerhauses im Ort, im Bewegungsraum des Kindergartens oder auf dem angrenzenden Sportplatz Bewegungseinheiten durchzuführen.

Im Bürgerhaus stehen uns zusätzlich zum Saal diverse Sportmaterialien zur Verfügung. Im Bewegungsraum können wir insbesondere die Klettermöglichkeiten nutzen.

Jeder Bewegungstag wird von den Erzieherinnen individuell (entscheidend durch Gruppengröße, aktuelles Thema im Kiga und bei den Kindern) gestaltet. Dabei werden auch aktuelle Themen mit einbezogen, z. B. zum Tierpark und Zoo wird eine „Tierolympiade" durchgeführt, zum Thema „Farben“ werden Staffelläufe (die entsprechende Farbe holen) gemacht.

 

Die Kinder können ihre eigenen Ideen zur Frage, wie können wir uns im Bewegungsraum mit Spaß und Freude bewegen, einfließen lassen. Somit haben sie die Möglichkeit in einem strukturierten Rahmen mitzubestimmen und mitzugestalten. Aber auch im Bürgerhaus können sie ihre Wünsche mit einfließen lassen bzw. die Erzieherinnen gestalten dort den Bewegungstag nach den Bedürfnissen der Kinder.

 

Am Naturtag gehen wir bei jedem Wetter voll ausgerüstet mit wettergerechter Kleidung, Rucksack, Sitzunterlage und Frühstück überwiegend in den nahegelegenen Wald, welcher zum Spielen, Forschen und Verstecken einlädt. Zudem treffen wir uns an der Badestelle in Pülsen oder unternehmen Ausflüge wie zum Strand oder ins Tiergehege in Raisdorf.  Außerdem besuchen wir umliegende Bauernhöfe. Aber auch viele andere Ideen, wie Stockbrot am Feuerkorb machen, lassen die Erzieherinnen in den Naturtag einfließen. Bei außergewöhnlichen Witterungen hat die Kindergartenleitung die Möglichkeit, den Naturtag ausfallen zu lassen und andere Aktivitäten durchzuführen.

 

An einem Tag in der Woche ist Raum und Zeit für explizite Vorschularbeit und auch für Arbeiten in altersentsprechenden Gruppen, um dabei allen Altersgruppen gerecht zu werden. Dabei behalten die Erzieherinnen die  Bedürfnisse der Kinder stets im Blick und entscheiden aber auch anhand des aktuellen Themas über die Notwendigkeit einer expliziten Vorschularbeit. Vorschulorientiertes Arbeiten bedeutet für die Erzieherinnen das Einbeziehen der zu erlernenden Fertigkeiten und Fähigkeiten in die Themenarbeit für die bevorstehende Schulzeit und für das Leben.

                  

Das Freispiel hat im Tagesablauf eine große Bedeutung und nimmt somit viel Raum und Zeit in Anspruch, denn das Freispiel ist Selbstbildungszeit und Selbstbestimmungszeit. Im Freispiel spielen die Kinder ohne Vorgaben. Sie gestalten und bestimmen ihr Spiel selber, vielleicht alleine oder gemeinsam mit den anderen Kindern. Sie entwickeln eigene Regeln und eigene Spielideen. Die Kinder erlernen den Umgang mit unterschiedlichen Materialien, mit denen sie experimentieren und ausprobieren, aber sie finden auch neue Verwendungsmöglichkeiten. Durch das Ausprobieren und Experimentieren lernen sie verschiedene Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.

 

Die verschiedenen Spielformen ermöglichen den Kindern, einen Weg zu finden, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

 

Im Kindergarten findet das Spiel im Wesentlichen in der Gruppe statt. Das Kind hat durch jede Spielsituation die Möglichkeit, sein Sozialverhalten zu erproben. Damit wird auch die Auseinandersetzung mit anderen Kindern eingeübt, während im häuslichen Bereich die Kinder im Kindergartenalter überwiegend alleine spielen, teilweise mit ihren Geschwistern oder erwachsenen Bezugspersonen.

 

Sie wählen Ort, Spielpartner, Spieldauer und Art des Spiels aus.

 

„Erzähle es mir und ich vergesse.

Zeige es mir und ich erinnere.

Lass es mich tun und ich verstehe."              (Konfuzius)

 

 

3.2 Partizipation

 

Um das Wort „Partizipation“ zu definieren nehmen wir Bezug auf die Broschüre „Die Kinderstube der Demokratie – Partizipation in Kindertagesstätten“ vom Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig- Holstein.

 

Bei der politischen Bildung im Kindergarten geht es noch nicht um die Vermittlung politischen Wissens, sondern vielmehr um die Entwicklung politischer Persönlichkeiten. Sie sollen lernen, für sich selber, aber sich auch für die Gruppe zuständig zu fühlen und sich konstruktiv streiten zu können, um ihre eigenen Interessen vertreten zu können, aber auch sich in andere hineinversetzen und Meinungen der anderen aushalten können.

Diese Kompetenzen können nur handelnd erworben werden. Somit ist politische Bildung auch Selbstbildung.

Partizipation heißt also, Entscheidungen, die die Kinder selbst aber auch die Gruppe betreffen, mitzubestimmen, zu teilen, auszuhalten und gemeinsam Lösungen zu finden, aber auch das Recht auf Beschwerde haben.

Die Entwicklung dieser Fähigkeiten wird von den Erzieherinnen aktiv im Kindergarten unterstützt.

 

Einige Mitbestimmungsmöglichkeiten wurden schon in einzelnen Teilen des Konzeptes genannt. Diese Bereiche werden hier aber noch einmal aufgegriffen und beschrieben.

Die Kinder haben Mitsprachemöglichkeiten in folgenden Bereichen:

 

Morgenkreis

Neben vorgegebenen Angeboten seitens der Erzieherinnen haben die Kinder die Möglichkeit, sich Fingerspiele, Lieder und Spiele zu wünschen oder aber auch um Beendigung des Kreises zu bitten.

 

Freispiel

Während offener Angebote dürfen die Kinder selber bestimmen, ob sie am Angebot teilnehmen möchten oder ins Freispiel gehen möchten. Das Freispiel dürfen sie selber gestalten und bestimmen.

 

Aufgaben

Grundsätzlich teilen wir die Kinder für die alltäglichen Aufgaben, wie Zähne putzen ein. Allerdings gibt es auch Phasen, in denen wir nach dem Frühstück fragen, wer Lust hat

 

eine Aufgabe zu übernehmen. Somit können die Kinder selber bestimmen, ob sie eine und welche Aufgabe sie übernehmen möchten.

 

Bewegungstag

An manchen Bewegungstagen werden die Kinder von den Erzieherinnen gefragt, welche Bewegungslieder, Bewegungsspiele und /oder andere Bewegungseinheiten sie machen möchten. Mit dieser Grundlage wird der Bewegungstag gestaltet.

 

Naturtag

Je nach Planung seitens der Erzieherinnen, Wetterlage und Gruppengröße, werden die Kinder gefragt, ob sie zum Knick oder in den Wald gehen möchten. Dies wird demokratisch entschieden.

 

Draußenaktivitäten

An manchen Tagen wird für die Draußenaktivitäten ein Meinungsbild eingeholt und ebenfalls demokratisch entschieden. Dabei können die Kinder den Spielort, mit den Möglichkeiten Sandkiste, Spielplatz oder Kindergartenvorplatz wählen.

 

Konfliktlösung

Wenn Kinder uns um Hilfe bei der Konfliktlösung bitten, versuchen wir zunächst die Kinder zu motivieren, den Konflikt alleine zu lösen. Dafür geben wir den Kindern mögliche Lösungsvorschläge mit auf den Weg. Wir versichern ihnen aber auch, sie jederzeit zu unterstützen und für sie da zu sein, wenn sie den Konflikt nicht alleine lösen können oder sogar auch nicht möchten.

 

Portfolio

Das Portfolio gehört den Kindern. Sie dürfen darüber bestimmen, ob und wer es anschauen darf.

 

Waschen

Kinder, die sich eingenässt oder eingekotet haben, werden von den Erzieherinnen gefragt, ob sie abgeduscht/ gewaschen werden möchten.

 

In unserer professionellen Arbeit wahren wir Nähe und Distanz den Kindern gegenüber, aber haben durch unser Empathieempfinden eine besondere Nähe zu ihnen, die eine Zusammenarbeit mit den Kindern besonders macht.

 

Man Sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ 

(Der kleine Prinz)

 

Dieses Zitat ist ein Ausdruck unserer Arbeit, unserer Wärme, die wir den Kindern geben, aber auch ein Zeichen dafür, dass wir mit Herzblut unsere Arbeit ausführen und unser Herz für die Kinder geöffnet haben. Unser Herz lädt sie jederzeit ein, mit ihren Wünschen, Bedenken, Ängsten, Fragen und Bedürfnissen an uns heran zu treten, um Hilfe und Klärung zu erfahren.

An erster Stelle steht für uns immer das Wohl der Kinder. Wir haben sie im Blick, stehen mit ihnen in Blickkontakt und kommunizieren sehr viel mit ihnen. Wir fragen sie, ob es ihnen gut geht, ob sie Unmut verspüren oder sich über etwas geärgert haben und sie es erzählen möchten. Wir sprechen sie auch direkt an, ob sie unsere Entscheidungen nicht fair fanden und sich ungerecht behandelt fühlen.

Wir schaffen dann den geeigneten Raum für sie. Sie dürfen bestimmen, ob sie es in der Gruppe besprechen möchten oder mit uns persönlich. Die Kinder dürfen Verbesserungsvorschläge und Lösungsmöglichkeiten liefern und gemeinsam wird eine

Lösung gefunden. Dabei rückversichern wir uns gegenseitig, ob wir die Situation genauso sehen oder es anders handhaben würden. Am Ende ist es uns immer wichtig, dass die Kinder zufrieden aus dieser Situation heraus gehen.

Sollte es mal zu schwerwiegenden Unstimmigkeiten zwischen den Kindern und uns kommen, wir aber auch schon gemeinsam eine Klärung erreicht haben, werden sie beim Abholen trotzdem noch einmal gefragt, ob sie zufrieden  nach Hause gehen. Wir geben ihnen mit auf den Weg, dass sie es ihren Eltern erzählen dürfen, die ansonsten auch noch einmal mit uns ins Gespräch gehen können.

 

 

3.3      Kinder von 1 bis 3 Jahren (U3-Kinder)

 

Eingewöhnung:

 

In unserer Einrichtung arbeiten wir grundsätzlich nach dem Berliner Eingewöhnungs-modell (siehe Anhang). Dies wird neben der Arbeit mit den Kindern unter 3 Jahren auch bei der Eingewöhnung der Kinder über 3 individuell angewendet.

 

Jedes Kind ist ein Individuum und benötigt somit auch eine individuelle Eingewöhnungszeit. Manchen Kindern fällt es sehr leicht, sich von den Eltern zu trennen und sich auf eine neue Bezugsperson einzulassen, anderen Kindern fällt es manchmal schwerer und benötigen mehr Zeit zum Eingewöhnen. Insgesamt kann man sagen, dass die Eingewöhnung für die Kinder eine extrem hohe Anpassungsleistung ist. Nach dem Berliner Modell kann eine Eingewöhnung bis zu 6 Wochen dauern.

 

Bevor es zur Eingewöhnung kommt, werden die Eltern in einem Gespräch über ihre Beteiligung am Eingewöhnungsprozess, über die Bedeutung ihrer Anwesenheit sowie über Einzelheiten zum Eingewöhnungsprozess aufgeklärt. In diesem Rahmen besteht, neben dem Ausfüllen eines Aufnahmebogens, auch die Möglichkeit alle anderen wichtigen Mitteilungen oder Fragen zu klären.

 

Wickeln:

Jedes Windelkind muss seine Windeln und Feuchttücher selbst mitbringen. Ebenso eine Wundcreme. Für die Wundcreme benötigen wir zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern, dass wir das Kind im Intimbereich eincremen dürfen. Wir wickeln die Kinder während der Kernzeit 1 x vor oder nach dem Frühstück und ansonsten nach Bedarf. Wenn die Eltern Zuhause mit dem Toilettentraining beginnen, dürfen sie uns gerne ansprechen und wir unterstützen dieses dann auch gerne nach unseren Möglichkeiten im Kindergartenalltag. Wenn diesbezüglich der Bedarf nach Beratung besteht, stehen wir den Eltern gerne zur Seite.

 

Wenn ein Windelkind sich zu sehr eingenässt oder eingekotet hat, können wir es in unserer kleinen Wanne baden.

Beim Windeln und Waschen nehmen wir Rücksicht auf das Schamgefühl jedes Kindes. Die Erzieherin beschreibt jeden ihrer Schritte und baut eine Beziehung zu dem Kind auf. Sie knuddelt das Kind vielleicht vor dem Wickeln oder spielt ein Fingerspiel mit dem Kind. Falls ein Kind gewaschen werden müsste, sollte sich die Erzieherin nach

Möglichkeit die Einwilligung des Kindes holen. Möchte das Kind nicht gewaschen werden, sollte dies respektiert werden. Das Recht auf Mitbestimmung wird hier nicht außer Acht gelassen.

 

Schlafen:

Je nach Alter benötigen die Kinder unter 3 Jahren noch ihren Mittagsschlaf. Es besteht die Möglichkeit, dass die Kinder im Kindergarten schlafen.

 

Aktivitäten:

Alle Aktivitäten werden für die größeren und älteren Kinder geplant. Bei der Durchführung wird dann von den Erzieherinnen geschaut, inwieweit eine Aktivität für einen bestimmten Entwicklungsstand angepasst werden muss.

Hierzu ein Beispiel: Die Kinder sollen zum Thema „Zoo" ein Zoobild malen. Die älteren Kinder sollen hier ihrer Kreativität und Phantasie freien Lauf lassen. Sie kennen bereits den Umgang mit Pinsel und Farbe. Sie können schon aus freier Hand malen. Bei den jüngeren Kindern steht die Erfahrung mit dem Material „Farbe und Papier" im Vordergrund. Ihnen zeichnen wir großzügig Tiere auf das Papier und sie können es mit der Hand oder dem Pinsel versuchen auszumalen.

 

Achtsam werden die unterschiedlichen Entwicklungsstände und Bedürfnisse in Betracht gezogen, so dass die älteren Kinder genügend gefordert und gefördert werden, aber auch bei den Kindern unter 3 Jahren keine Überforderung stattfindet. Und trotzdem ein Miteinander mit allen Kindern stattfinden kann.

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3.4      Vorbereitung auf die Schule und Zusammenarbeit mit der Schule

 

Während der gesamten Kindergartenzeit werden die Kinder durch uns auf die Schule vorbereitet.

Die Kompetenzbereiche (Fach-, Selbst-, Sozialkompetenz) sowie der Bereich der Wahrnehmung und der Motorik, die für die Schule beherrscht werden sollten und im entsprechenden Schulprofil aufgegriffen werden, werden immer wieder durch unsere Gruppenregeln, im Morgenkreis, im Freispiel, in den Bewegungseinheiten, am Naturtag und in den geplanten Aktivitäten aufgegriffen, geübt und verfestigt.  Hierbei fördern wir die Stärken der einzelnen Kinder.

 

Durch gezielte Vorschularbeit, werden Ausdauer und Konzentration sowie die oben genannten Fertigkeiten und Fähigkeiten in Gruppenarbeiten vertieft. Es gibt hierbei die Unterteilung in die ABC-Mäuschen, die sich im vorletzten Kindergartenjahr befinden und in die ABC-Kinder, die sich im letzten Kindergartenjahr befinden und somit direkt vor der Einschulung stehen.

 

Im Bereich der Sprache arbeiten wir mit unterschiedlichen Materialien zur phonologischen Bewusstheit. Bei der Sprache geht es um Sehen, Hören und Sprechen. Optische Wahrnehmung, akustische Wahrnehmung und Sprach- und Ausdrucksfähigkeit unterstützen die ganzheitliche Sprachförderung. Reim-, Wort- und Silbenspiele, bzw. Lauterkennung runden das Programm ab.

 

Im Bereich der Mathematik beschäftigen wir uns mit Formen und Zahlen. Messen, Zählen und / oder Abschätzen von Mengen spielen hierbei eine Rolle.

 

Zwischen uns und der Grundschule Schönberg sowie der Grundschule Schwartbuck besteht ein Kooperationsvertrag. In regelmäßigen Abständen finden Kooperationstreffen zwischen den Schulen und den Kindergartenleitungen der umliegenden Kindergärten statt. In diesen Treffen werden über eingeschulte und einzuschulende Kinder gesprochen, sowie über bevorstehende Schnuppertage der Vorschulkinder an den entsprechenden Schulen.

 

Die Erzieherinnen erarbeiten für die Schulkinder ein Schulprofil. Die Eltern können ihre Einwillligung zur Datenverarbeitung mit der aufnehmenden Schule geben.

Es finden bei Einschulungsfragen zur Schulfähigkeit der Kinder Gespräche zwischen der Rektorin / dem Rektor und der Kindergartenleitung statt. In die Entscheidung fließen unsere Aussagen mit ein, die in erster Linie dem Wohl des Kindes dienen.

 

3.5      Beobachtung und Dokumentation

 

Zu unserer pädagogischen Arbeit gehören das kontinuierliche Beobachten und die Dokumentation der Entwicklung der Kinder. Durch die Beobachtung werden die Interessen, Wünsche und Bedürfnisse der Kinder bewusst wahrgenommen und berücksichtigt. Hierbei werden auch Defizite in der Entwicklung erkannt und können entsprechend gefördert werden. Die Entwicklung der Kinder wird mit Hilfe des sensomotorischen Entwicklungsgitters (Ernst J. Kiphard) und Mitschriften in den verschiedenen Entwicklungsbereichen dokumentiert und dient als Basis für Elterngespräche.

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Für jedes Kind wird ein Portfolio angelegt, damit die Kinder ihr Erlebtes und Erarbeitetes bestaunen können, deren Eltern jederzeit einen Einblick in unsere Arbeit haben können und später auf die Kindergartenzeit zurückgeblickt werden kann.

Im Portfolio werden Lieblingslieder, Lieblingsfingerspiele, gemalte Bilder, Hand- und Fußabdrücke, Arbeitsbögen und Ausmalbilder zu besonderen Themen u.a. gesammelt. Für die Erzieherinnen hat dabei die Fotodokumentation einen festen Bestandteil des Portfolios bekommen, da die Kinder sich selbständig durch das Anschauen der Fotos an ihr Erlebtes erinnern können. Die Fotos aus Freispielsituationen, von Ausflügen, besonderen Anlässen und Aktivitäten werden eingeklebt und liebevoll gestaltet.

Das Portfolio ist Eigentum der Kinder und ist für die Kinder und Eltern stets zugänglich, wobei die Eltern nur mit Zustimmung ihrer Kinder es betrachten dürfen.

 

3.6      Zusammenarbeit mit Eltern

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Der  Kindergarteneintritt, bedeutet nicht nur die Aufnahme bzw. den Eintritt der Kinder in den Kindergarten, sondern es bedeutet auch für die Eltern ein Eintritt in den Kindergarten und  das Sicheinlassen auf eine Zusammenarbeit. Wir heißen neben den Kindern auch die Eltern herzlich willkommen.

Mit dem Schritt zum Kindergarteneintritt geben die Eltern ihr wertvollstes Gut in unsere Hände. Dieser Schritt bedarf großes Vertrauen, Respekt und Akzeptanz sowohl von den  Eltern als auch von uns  Erzieherinnen. Da wir die Zusammenarbeit als eine vertrauensvolle Aufgabe sehen, ist uns ein beidseitiger enger Informationsaustausch sehr wichtig. Eine gute Zusammenarbeit hat positiven Einfluss auf die  Entwicklung der Kinder und auf eine schöne gemeinsame Kindergartenzeit.

Bereits in einem Aufnahmegespräch werden die Eltern über den Tagesablauf, die Eingewöhnung, die Räumlichkeiten und unsere pädagogische Arbeit informiert. In der Garderobe hängt eine Infowand, die Auskunft über anliegende Termine, geplante Themen, Krankheiten u. a. informiert.

 

Zudem informieren wir täglich die Eltern in einem kurzen persönlichen Gespräch beim Abholen über unsere tägliche Arbeit.

Neben den Tür-und-Angel-Gesprächen bieten wir Elterngespräche (in der Regel zweimal jährlich) sowie 2 Elternabende im Jahr an.

 

Während der Öffnungszeiten stehen wir den Eltern zur Verfügung, haben ein offenes Ohr und stehen ihnen in Erziehungsfragen beratend und unterstützend zur Seite.

Sollte es zu Missverständnissen, Unzufriedenheit, Unmut, Unstimmigkeiten in    jeglicher Hinsicht kommen, möchten wir die Eltern bitten, uns persönlich anzusprechen und ihr Anliegen möglichst zeitnah mitzuteilen. Dies gibt uns die Möglichkeit, den Raum und die Zeit zu schaffen, um gemeinsam mit ihnen in ruhiger Atmosphäre in den Austausch gehen zu können und eine Lösung zu finden. Wir begrüßen sowohl positive Rückmeldungen als auch negative, denn das lässt uns reflektieren und bringt mögliche Veränderungen mit sich.

Sollte es zu keiner einvernehmlichen Lösung kommen, können wir zunächst die Elternvertreter/innen hinzuziehen, bevor an den Bürgermeister herangetreten wird.

 

Aber auch wir Erzieherinnen treten mit Anliegen, sei es Beobachtungen, Fragen oder Unzufriedenheit, an die Eltern heran, die aber in allerster Linie dem Wohle des Kindes dienen.

 

Die Eltern sind bei uns jederzeit willkommen. Sie dürfen in unserem Kindergartenalltag hineinschnuppern und Wünsche und Ideen zu anliegenden Themen und Festen äußern. Einmal jährlich werden die Eltern zu einem gemeinsamen Aufräumen, Werkeln und Gärtnern eingeladen. Natürlich freuen wir uns auch über Unterstützung bei Kindergartenfesten.

 

Weiter haben die Eltern die Möglichkeit als Elternvertreter/innen gewählt zu werden. Es werden zwei Elternvertreter/innen zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres von den Anwesenden auf einem Elternabend gewählt und können an den Belangen des Kindergartens mitwirken.

 

3.7       Kindergartenbeirat

 

Der Kindergartenbeirat der Einrichtung, bestehend aus dem Bürgermeister, einem Gemeindevertreter, des Elternvertreters und der Kindergartenleitung, tritt mehrmals in unregelmäßigem Abstand, aber mindestens zweimal im Jahr zusammen.

In seinen Sitzungen werden aktuelle inhaltliche und organisatorische Belange des Kindergartens (Anschaffungen, Konzeptarbeit, Störungen jeglicher Art usw.) diskutiert und zur Abstimmung gebracht.

 

Außerdem gehören zum Aufgabenbereich des Beirates die Unterstützung und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Elternhaus und Träger.

 

 

 

3.8          Zusammenarbeit mit Fachkräften

 

Die Erzieherinnen stehen einer Zusammenarbeit mit Fachkräften stets offen und unterstützend gegenüber und heißen sie im Kindergarten herzlich willkommen.

 

Einmal jährlich kommt die Schulzahnärztin zur Zahnvorsorge in den Kindergarten. Zusätzlich kommt zweimal jährlich die Zahnprophylaxe zu uns, um nach einer kleinen Geschichte von gesunden und ungesunden Essen mit den Kindern gemeinsam Zähne

zu putzen. Mit der Handpuppe Croco wird den Kindern der richtige Umgang mit der Zahnbürste vermittelt. Der Kindergarten nimmt jährlich am Zahnputzwettbewerb des Kreises Plöns teilt, das heißt jedes Kind muss bis zum 15. April jeden Jahres mindestens einmal beim Zahnarzt gewesen sein und den abgestempelten Zahnausweis im Kindergarten abgeben haben.

 

Ein Austausch mit den Kinderärzten ist in schriftlicher oder telefonischer Form möglich. Wobei sich die schriftliche Form auf die Fragebögen zu den entsprechenden Untersuchungen bezieht. Hierbei beantworten die Erzieherinnen Fragen zum Entwicklungstand der Kinder. Telefonische Rücksprache oder ein telefonischer Austausch darf nur mit einer Schweigepflichtsentbindung seitens der Eltern stattfinden.

 

Sollten die Erzieherinnen zu dem Entschluss gekommen sein, dass ein Kind eine Förderung durch eine medizinische Therapie (Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie) bedarf, stehen sie den Eltern beratend, unterstützend und vermittelnd zur Seite. Obwohl eine medizinische Therapie außerhalb des Kindergartens stattfindet, legen die Erzieherinnen Wert auf einen Austausch oder einen Zwischen- oder Abschlussbericht der Therapie.

 

Heilpädagogen/Heilpädagoginnen werden für Frühfördermaßnahmen im Kindergarten begrüßt. Die Frühförderung kann in Form von Einzel- und Doppelstunden sowie als Einzelintegration stattfinden. Dabei wird einzeln mit dem Kind, in der Kleingruppe oder in der Großgruppe gearbeitet. Es findet ein Lernen und eine Bereicherung zwischen den Kindern, aber auch zwischen den Heilpädagogen/Heilpädagoginnen und den Erzieherinnen statt. Außerdem erfolgt ein stetiger Austausch über die Entwicklungsfortschritte.

 

Ebenfalls findet eine Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum Schönberg statt, die den Kindergarten im Bereich der Sprachförderung unterstützt. Bei Bedarf kommt einmal jährlich eine Lehrkraft, um einzelne Kinder in der Sprachentwicklung zu testen. Sie würde ggf. entsprechende Maßnahmen durchführen.

 

Die Erzieherinnen fordern zum gegebenen Zeitpunkt telefonische Beratung von Sozialpädagogen/Sozialpädagoginnen des Kreises Plöns oder der Amtsärztin ein.

 

3.9         Kooperation mit Tagesmüttern

 

Situationsabhängig arbeitet der Kindergarten mit Tagesmüttern aus der Gemeinde Köhn zusammen, d.h. die Erzieherinnen aus dem Kindergarten und die Tagesmütter haben die Möglichkeit, mit den Kindergartenkindern und den Tageskindern gemeinsame Aktivitäten durchzuführen und/oder sich zum gemeinsamen Freispiel zu treffen.

 

 

 

 

 

3.10       Das Wohl der Kinder

 

            Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

 

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefährdungen für ihr Wohl ist nach § 1 Abs. 3 Nr. 3 SGB VIII eine gemeinsame Aufgabe öffentlicher Träger und Träger von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe, und ist im § 8 a SGB VIII „der

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung" geregelt worden. Den § 8a in Tageseinrichtungen für Kinder anzuwenden bedeutet insbesondere, Kinder genau zu beobachten und Eltern frühzeitig zu unterstützen und zu beraten, sowie mit ihnen möglichst einvernehmliche Lösungen im Sinne des Kindes zu finden.

Sollte eine Kindeswohlgefährdung oder der Verdacht einer Gefährdung des Kindeswohl, wie z. B. körperlicher u/o seelischer Vernachlässigung, seelischer u/o körperlicher Misshandlung oder sexueller Gewalt, vorliegen, kann das pädagogische Fachpersonal eine Fachkraft vom Kinderschutzbund, Gesundheitshilfe, Beratung oder Familienhilfe hinzuziehen. Wenn eine akute Gefährdung besteht, ist das Personal zu einer sofortigen

Benachrichtigung des Jugendamtes bzw. des Allgemeinen Sozialdienstes (ASD) verpflichtet.

 

Anhaltspunkte einer möglichen Kindeswohlgefährdung und das dazugehörige Dokumentationsverfahren sind in der Trägervereinbarung des Kindergartens niedergeschrieben.

 

Sonnenschutz

 

Die Erzieherinnen dürfen aus rechtlichen Gründen die Kinder nicht mit Sonnencreme eincremen. Damit die Kinder an heißen sonnigen Tagen in der Frühlings- und Sommerzeit  trotzdem draußen spielen können, werden die Eltern gebeten ihre Kinder vor dem Kindergarten einzucremen. Außerdem sollen sie bitte ihren Kindern einen Sonnenhut/ ein Sonnencappi mitgeben.

 

Eignung des Personals

 

Um die Eignung des Personals sicherzustellen, muss der Träger aufgabenspezifische Ausbildungsnachweise sowie ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30 (5) und § 30a (1) des Bundeszentralregisters vom Personal einfordern und prüfen.

Die Führungszeugnisse sind vom Träger in regelmäßigen Abständen erneut anzufordern und zu prüfen (mind. alle 3 bis 5 Jahre ).

 

Sorgerecht

 

Von den Erzieherinnen ist sicherzustellen, wer von den Eltern sorgeberechtigt ist. Außerdem muss geprüft werden, ob eine Sorgerechtsveränderung durch die Trennung von Eltern stattgefunden hat. Dementsprechend muss gehandelt werden.

 

 

4.        Qualitätsentwicklung

 

Wir legen großen Wert darauf, unsere Arbeit immer wieder zu reflektieren und weiter zu entwickeln sowie den Familien und Fachkräften eine hohe Qualität an pädagogischer Arbeit zu bieten.

 

 

 

Fortbildungen

 

Jeder Mitarbeiterin stehen jährlich Fortbildungsstage zur Verfügung, um sich in selbstgewählten Themen weiter zu bilden. Zusätzlich nimmt die Leitung an Leitungstreffen, Kooperationstreffen und an anderen Infoveranstaltungen teil.

 

Mitarbeitergespräche

 

Einmal bis zweimal im Jahr führt die Leitung mit den Mitarbeiterinnen ein intensives Mitarbeitergespräch durch, um die eigene Arbeit und die Zusammenarbeit zu reflektieren und um gemeinsame Ziele zur Weiterentwicklung zu vereinbaren.

 

 

Teamsitzungen

 

Einmal im Monat führen die Erzieherinnen eine intensive Teamsitzung durch. Allerdings erfolgt auch ein täglicher Austausch über einzelne Kinder, bedeutsame Situationen mit Kindern, Eltern und Fachkräften.

 

Dokumentation

 

Die Entwicklung der Kinder wird mit Hilfe des sensomotorischen Entwicklungsgitters und des Portfolios dokumentiert.

 

Elterngespräche

 

Jeweils zweimal im Jahr werden die Eltern zu Elternabenden und Elterngesprächen eingeladen. Diese bieten nicht nur Raum und Zeit, um über geplante Aktivitäten und über die Entwicklung der Kinder zu sprechen, sondern bieten auch Raum für Feedback und Beschwerden.

 

Struktur des Kindergartenalltages

 

Die Kinder erleben einen strukturierten Kindergartenalltag bzw. Wochenplan mit festen Ritualen und Schwerpunkttagen (Bewegungs- und Naturtag).

 

Zähne putzen

 

Der Kindergarten hat das Zahnputzzertifikat erhalten, da die Erzieherinnen täglich nach dem Frühstück mit den Kindern Zähne putzen. Dieses wird jährlich durch die Kreisarbeitsgemeinschaft zur Förderung der Jugendzahnpflege im Kreis Plön e.V.  überprüft und erneut vergeben.

 

Unserer Kitaarbeit liegen folgende Richtlinien und Gesetze zu Grunde:

 

·               Leitlinien des Landes Schleswig- Holstein zum Bildungsauftrag für       Kindertagesstätten

·               Broschüre „Die Kinderstube der Demokratie“ – Partizipation in Kindertagesstätten vom Ministerium für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig- Holsteins

·               Bundeskinderschutzgesetz (BKISchG)

·                § 45 SGB VIII

·               § 47 SGB VIII Meldepflichten des Trägers

·               § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

·               § 30 und § 30a des Bundeszentralregisters

 

 

 

 

Laufzeit der Konzeption: Unbestimmte Zeit

  

Datum des Inkrafttretens: 18. Juni 2015